Beruf Hundetrainer
Hundetrainer/in ist kein geschützter Begriff oder Beruf mit geregelten Ausbildungskriterien. Der Wissensstand, Umfang und die Qualität der Weiterbildung sowie der Umgang mit Mensch und Hund unterscheiden sich von Trainer zu Trainer sehr.
Hundetrainer arbeiten freiberuflich, führen eine eigene Hundeschule oder engagieren sich ehrenamtlich in einem Hundesportverein. Auch Tierheime, größere Tierarztpraxen, Tierkliniken oder Züchter können eigene Hundetrainer beschäftigen.
Folgende Berufsbezeichnungen sind zu finden

- Hundetrainer
- Hundepsychologe
- Tierpsychologe
- Hundeflüsterer
- Dogwhisperer
- Verhaltenstherapeut
- Mobiler Hundetrainer
- Hundeerzieher
- Dogcoach
- Hundefachmann
- Hundespezialist
- Hundeprofi
Plakative "einzigartige" Erziehungsmethoden
Es gibt unzählige "eigene" Methoden in der Hundeerziehung. Sie verstecken sich hinter schillernden Namen, plakativen Abkürzungen und verkaufsstarken Marketingkonzepten.
Geht man den Kürzeln auf den Grund, stellt man fest, dass auch die ganz Großen mit Rang und Namen nur mit Wasser kochen.
Das Lernen und Verhalten von Hunden wird wissenschaftlich erforscht und ist im Prinzip bei allen Säugetieren gleich. Während sich einige "einzigartige" Methoden an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, dürfen andere außergewöhnliche Ideen auch an Mensch und Hund "ausgeübt" werden.
Ihre Entscheidung
Sie als Hundehalter können aktiv zum Wohl der Tiere beitragen, indem Sie ganz genau hinsehen und kritisch hinterfragen.
- Werden schmerzverursachende Hilfsmittel benutzt?
- Wie ist der Umgangston zu Mensch und Hund?
Werden die Kommandos gebrüllt? - Wird mit Leinenruck gearbeitet, der Hund körperlich bedrängt
oder in die gewünschte Position gedrückt bzw. geschoben?
Lassen Sie sich Begriffe erklären und fragen Sie nach den Begründungen.
"das ist halt so", oder "das funktioniert einfach" sind weder kundenfreundliche noch fundierte Aussagen.